Portalmonitoring mit dem Passler PRTG Networkmonitor

Wenn ein Webportal hinter Reverse Proxy, Cache oder Load Balancer betrieben wird, reicht ein einfacher HTTP-Check oft nicht aus, um jeden Backend-Knoten gezielt zu überwachen. Ein erfolgreicher Request kann sonst lediglich aus einem Cache beantwortet werden. PRTG-Portalmonitoring hinter Proxy und Load Balancer Für aussagekräftige Tests kann es nötig sein, Requests gezielt an einzelne Knoten zu richten oder zusätzliche HTTP-Header zu verwenden. Je nach Architektur werden so Cache-Antworten vermieden oder bestimmte Backends angesprochen. Der ursprüngliche Artikel bezog sich auf ältere PRTG-Versionen und den damaligen HTTP-Advanced-Sensor. In aktuellen Installationen sollten die verfügbaren HTTP-Sensoren und Header-Optionen neu geprüft werden.

Anzahl benötigter Webserver SSL Zertifikate beim Einsatz eines Loadbalancers

Frage: „….muss man für jeden Webserver, der genutzt wird, ein Zertifikat benötigt wird oder es genügt einZertifikat auf dem Loadbalancer aufzuspielen…“ Antwort: Üblicherweise setzt man ein Zertifikat auf dem Loadbalancer ein und spricht dann vom Loadbalancer in das Web-Server-Backend HTTP. Man muss also nicht n-fach signierte Zertifikate für alle Web Server in der Farm beantragen. Bei einigen Kunden aus dem Finanz- und Bankenumfeld hat sich eingebürgert, die Backend Verbindung zwischen Load Balancer und Webserver ebenfalls per HTTPS zu betreiben. Hier ist aber der Vorgang der Verschlüsselung wichtig und nicht ein ordentlicher Zertifizierungspfad oder eine Vertrauensstellung.  Auf den Webservern reicht dann in diesem Fall auch ein self signed Zertifikat, weil der eigentliche „öffentliche“ SSL Handshake mit dem Client Browser in jedem …

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