Portalmonitoring mit dem Passler PRTG Networkmonitor

Wenn ein Webportal hinter Reverse Proxy, Cache oder Load Balancer betrieben wird, reicht ein einfacher HTTP-Check oft nicht aus, um jeden Backend-Knoten gezielt zu überwachen. Ein erfolgreicher Request kann sonst lediglich aus einem Cache beantwortet werden. PRTG-Portalmonitoring hinter Proxy und Load Balancer Für aussagekräftige Tests kann es nötig sein, Requests gezielt an einzelne Knoten zu richten oder zusätzliche HTTP-Header zu verwenden. Je nach Architektur werden so Cache-Antworten vermieden oder bestimmte Backends angesprochen. Der ursprüngliche Artikel bezog sich auf ältere PRTG-Versionen und den damaligen HTTP-Advanced-Sensor. In aktuellen Installationen sollten die verfügbaren HTTP-Sensoren und Header-Optionen neu geprüft werden.

Umleitung einer Domain am F5 Loadbalancer mittels iRules (HTTP::header replace)

Umleitung einer Domain am Loadbalancer Ausgangssituatuion: Beim Hoster A liegt im Verzeichnis www.online.de/abc eine Webseite der Firma ABC. Die Domain abc.de ist in Händen einer Dritten Person und darf nicht dem Hoster A zur Verfügung gestellt werden. Es gesteht jedoch ein Wunsch, dass die Webseite der Firma ABC unter Ihrer Domain www.abc.de zu erreichen sein sollte. Als Ausweg wurde ein Kompromißlösung gefunden. Die Anfragen auf www.abc.de werden per DNS zu einem neutralen F5 Loadbalancer geleitet. Dieser Loadbalancer tauscht den Host Header www.abc.de durch www.online.de (Zeile 5) und hängt die URI hinten dran und (Zeile 6) schickt die Anfrage zu ihm bekannten www.online.de Server (Zeile 7) when HTTP_REQUEST { switch [HTTP::host] { „www.abc.de“ { HTTP::header replace Host „www.online.de“ HTTP::uri /abc[HTTP::uri] pool …

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