Null Treffer sind kein Qualitätsnachweis
Eine Suche kann keine weiteren Fehler finden und trotzdem viele Probleme übersehen. Ihre Aussage gilt nur für die geprüften Suchmuster. Eine allgemeine KI-Antwort über die Qualität eines Buchs ersetzt keine vollständig dokumentierte Prüfung.
Die PDF-Version einfrieren
Zu Beginn werden Dateiversion, Seitenanzahl und Prüfumfang eindeutig festgehalten. Werden während der Kontrolle Text oder Satz verändert, müssen die betroffenen Stellen in der neuen Version erneut geprüft werden.
Unabhängige Durchgänge durchführen
Im ersten Durchgang werden Orthografie und Zeichensetzung Satz für Satz kontrolliert. Danach folgen Grammatik, Bezüge und Ausdruck. Weitere Prüfungen gelten Terminologie, Eigennamen, Zahlen, Verweisen und Konsistenz. Schließlich muss das sichtbare Satzbild geprüft werden, einschließlich Trennungen und Umbrüchen.
PDF-Kommentare eindeutig platzieren
Jeder bestätigte Fehler bekommt eine exakt lokalisierte Anmerkung mit konkretem Änderungswunsch. Für mehrsprachige Satzteams sind kurze Anweisungen in der Arbeitssprache hilfreich. Die deutsche Erläuterung kann anschließend folgen. Pauschale Hinweise wie ’noch einmal ansehen‘ vermeiden wir, wenn die korrekte Fassung bekannt ist.
Prüffortschritt nachvollziehen
Dokumentiert werden pro Durchgang die vollständig kontrollierten Seiten, noch offene Fragen, bestätigte Fehler und umgesetzte Korrekturen. Ein Suchlauf mit null neuen Treffern bedeutet nicht, dass alle Sätze fehlerfrei sind.
Druckfreigabe erst nach Gegenkontrolle
Nach den Änderungen wird die neu exportierte PDF erneut kontrolliert. Neben der Richtigkeit der Änderungen geht es auch um neue Satzfehler. Eine seriöse Druckfreigabe dokumentiert durchgeführte Kontrollen und verbleibende Unsicherheiten statt absolute Fehlerfreiheit zu versprechen.