Aktualisierung 2026: IPKG/Optware war auf älteren Synology-DiskStations ein verbreiteter Weg, zusätzliche Unix-Pakete nachzuinstallieren. Die frühere Anleitung mit prozessorspezifischen Bootstrap-Skripten und Downloads von alten Optware-Feeds ist heute ein Legacy-Verfahren und sollte auf aktuellen DSM-Systemen nicht einfach ausgeführt werden.
Pakete heute über DSM installieren
Der von Synology vorgesehene Weg ist das Paket-Zentrum:
- Öffne in DSM das Paket-Zentrum.
- Suche unter den verfügbaren Paketen nach der gewünschten Anwendung.
- Prüfe, ob das Paket für dein NAS-Modell und deine DSM-Version angeboten wird.
- Klicke auf Installieren.
SPK-Paket manuell installieren
Wenn ein vertrauenswürdiger Anbieter ein kompatibles Synology-Paket als .spk bereitstellt, kann es im Paket-Zentrum über Manuelle Installation hochgeladen werden. Prüfe vorher Quelle, Architektur, DSM-Kompatibilität und Signatur bzw. Vertrauenswürdigkeit des Pakets.
Was ist mit IPKG?
Die alten Befehle wie ipkg update, ipkg install oder die früheren Optware-Bootstrap-Skripte sind vor allem für historische DSM-/NAS-Installationen interessant. Der in der ursprünglichen Anleitung verwendete Bootstrap-Link gehört nicht in eine aktuelle DSM-7-Anleitung und wurde deshalb entfernt.
Wer heute zusätzliche Kommandozeilen-Software benötigt, sollte zuerst prüfen, ob es dafür ein offizielles Synology-Paket, ein gepflegtes kompatibles Drittanbieterpaket oder – auf unterstützten Modellen – eine Container-Lösung gibt. Drittanbieterquellen werden nicht von Synology unterstützt und sollten nur verwendet werden, wenn Herkunft und Wartungsstatus klar sind.
Fazit: Für aktuelle Synology-Systeme zuerst Paket-Zentrum bzw. kompatible .spk-Pakete verwenden. IPKG/Optware ist hier nur noch als historischer Suchbegriff und Altverfahren dokumentiert.