Warnung: Der ursprünglich hier notierte Befehl löscht mit rm -r -f * ohne Rückfrage Dateien und Verzeichnisse im aktuellen Arbeitsverzeichnis. Er ist bei einem falschen Verzeichnis besonders gefährlich; rm stellt gelöschte Dateien nicht über einen Papierkorb wieder her. Der Eintrag wird deshalb mit Sicherheitskontext ergänzt.
Was die Optionen bedeuten
-rbeziehungsweise--recursive: Unterverzeichnisse und ihren Inhalt rekursiv bearbeiten.-fbeziehungsweise--force: Fehlende Dateien ignorieren und keine Rückfragen stellen.*: Die Shell ersetzt den Platzhalter durch passende Namen im aktuellen Verzeichnis. Versteckte Namen, die mit einem Punkt beginnen, werden von diesem Platzhalter in üblichen Shell-Konfigurationen nicht erfasst.
Vor jedem Löschvorgang mit pwd das aktuelle Verzeichnis und mit ls -la dessen Inhalt prüfen. Besser ist es, das konkret gemeinte Verzeichnis ausdrücklich zu benennen und bei Unsicherheit die interaktive Option -i zu verwenden. Ein Backup vor nicht rückgängig zu machenden Änderungen ist sinnvoll.
Beispiel für eine bewusst benannte, interaktiv bestätigte Löschung: rm -r -i -- ./testordner. Auch diese Variante führt nach Bestätigung echte Löschungen aus und ist kein simulierter Probelauf. Niemals Befehle aus einer Anleitung ungeprüft in einer produktiven Freigabe ausführen.
Quelle: GNU Coreutils: rm – Optionen und Warnhinweise. Redaktionell mit Sicherheitshinweisen ergänzt am 18. Oktober 2026.