Excel: SUMMENPRODUKT richtig verwenden

Mit SUMMENPRODUKT lassen sich in Excel nicht nur Produkte von Zahlenreihen addieren. Die Funktion eignet sich auch für bedingte Berechnungen – zum Beispiel, um Rechnungsbeträge für einen bestimmten Monat und ein bestimmtes Jahr zu summieren.

Grundprinzip von SUMMENPRODUKT

Microsoft beschreibt die Funktion als Summe der Produkte entsprechender Bereiche oder Arrays. Ein einfaches Beispiel ist:

=SUMMENPRODUKT(C2:C5;D2:D5)

Dabei wird jede Zelle aus Spalte C mit der entsprechenden Zelle aus Spalte D multipliziert und anschließend alles addiert.

Beträge nach Monat und Jahr summieren

Angenommen, in F2:F100 stehen Rechnungsdaten und in K2:K100 die Beträge. In G6 steht die Monatsnummer und in G7 das Jahr. Dann kann eine Formel so aussehen:

=SUMMENPRODUKT((MONAT(F2:F100)=G6)*(JAHR(F2:F100)=G7)*(K2:K100))

Die beiden Bedingungen liefern WAHR/FALSCH-Werte, die in der Multiplikation wie 1 und 0 wirken. Nur Zeilen mit passendem Monat und Jahr tragen dadurch zum Ergebnis bei.

Typische Fehler

  • Die verwendeten Bereiche müssen gleich groß sein.
  • Datumswerte müssen echte Excel-Datumswerte sein und dürfen nicht nur wie Datum aussehender Text sein.
  • Keine kompletten Spalten wie A:A verwenden, wenn es nicht nötig ist – Microsoft weist auf den unnötigen Rechenaufwand hin.
  • Bei mehreren Bedingungen Klammern sauber setzen.

Wann SUMMEWENNS einfacher ist

Für viele klassische Kriterien ist SUMMEWENNS leichter zu lesen. SUMMENPRODUKT bleibt besonders praktisch, wenn Bedingungen direkt aus Funktionen wie MONAT oder JAHR entstehen oder mehrere Arrays miteinander verrechnet werden.

Quelle

Microsoft Support: SUMPRODUCT function